Demografie

Im Freistaat Verland leben auf einer Fläche von etwa 505 922 km² 6 880 132 Menschen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 13,6 Einwohner/km². Verland ist ein multikulturelles Land, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion leben.

Boesmans
Nǀoakwe, auch Boesmans genannt (Quelle)

Zur Zeit der Apartheid und der damit verbundenen Rassentrennung wurden alle Bürger nach ihrer Hautfarbe in Weiße, Schwarze und Farbige eingeteilt und mit unterschiedlichen Rechten ausgestattet. Obwohl es diese Einteilung im Gesetz längst nicht mehr gibt, sehen sich viele Verländer immer noch als Zugehörige einer dieser Gruppen. 58,5 % der Einwohner Verlands bezeichnen sich selbst als Blankes (Weiße), 24,4 % als Swartes (Schwarze) und 12,1 % als Kleurlinge (Farbige). Die Nǀoakwe, auch Boesmans (Buschleute) genannt, gelten als die älteste Bevölkerungsgruppe und damit als die Ureinwohner Verlands. Sie stellen etwa vier Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die meisten Weißen sind Nachfahren hulländischer, deutscher und hugenottischer Siedler, die ab dem Ende des 17. Jahrhunderts nach Verland immigrierten und dort ihre eigene Sprache, Kultur und Identität entwickelten. Sie waren in der Mehrzahl Bauern und nannten sich daher Boere (Buren). Die Farbigen sind Einwohner unterschiedlicher ethnischer Herkunft, meist Nachkommen der ersten antikanischen Siedler, deren Sklaven und der ursprünglich in Verland lebenden Völker. Wie die Buren sprechen die meisten Farbigen Verlands.

Fast die gesamte schwarze Bevölkerung gehört zu den Bantuvölkern und spricht eine nericanische Sprache als Muttersprache. Ihre Vorfahren sind vom 16. bis 19. Jh. auf der Suche nach neuen Weidegründen in den südlichen Teil des Kontinents hineingewandert.

Altersstruktur

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 68 Jahren.