Politik

Verland ist ein Freistaat mit repräsentativer Verfassung. Die Staatsgewalt geht von den Bürgern aus, die sie durch ihre gewählten Vertreter ausüben.

Staatsgebou
Das Staatsgebou in Vryburg, Sitz der Regierung (Quelle)

Die gesetzgebende Macht liegt in den Händen des Landsraad. Dieser besteht aus 69 Abgeordneten, die in Wahlbezirken mit annähernd gleicher Einwohnerzahl für drei Monate gewählt werden. Für etwa je 100 000 Einwohner wird ein Abgeordneter gewählt. Wahlberechtigt sind alle Bürger über 18 Jahre.

Die Regierung besteht aus dem Staatspresident und dem Uitvoerende Raad (UR). Der Staatspresident wird von den stimmberechtigten Bürgern für sechs Monate direkt gewählt. Er ernennt mit Zustimmung des Landsraad den Staatssekretaris, der mit einem Innenminister vergleichbar ist und nach dem Staatspräsidenten der zweite Mann im Ausführenden Rat ist. Der Staatspresident kann weitere Mitglieder ernennen, die ebenfalls durch den Landsraad bestätigt werden müssen. Dem Ausführenden Rat gehört des Weiteren der Kommandant-Generaal [Generalkommandant] an, der von den Angehörigen der Weermag [Armee] gewählt wird.

Administrativ zerfällt der Freistaat in zehn Distrikte. Jeder Distrikt ist zugleich Verwaltungs- und Gerichtsbezirk und wird von einem Landdros [Landdrost] verwaltet. Dieser wird durch den Ausführenden Rat bestimmt. Der Landdroshof übt die rechtsprechende Gewalt aus. Die Distrikte sind zudem Polizeibezirke, denen jeweils ein gewählter Skout [Schultheiß] vorsteht.

Jeder Distrik gliedert sich in mehrere Wyke. Ein Wyk hat durchschnittlich 100 000 Einwohner und kann mehrere Munizipalitäten umfassen oder Teil einer größeren Munisipaliteit [Munizipalität] sein. Die Munizipalitäten sind kommunale Gebietskörperschaften mit Selbstverwaltungsrecht. Ein gewählter Burgemeester [Bürgermeister] steht an der Spitze der Exekutive und ein Stadt- oder Dorfrat, der die verschiedenen Ortsteile vertritt, bildet die Legislative.

Auch wenn in Verland ausschließlich Personen und keine Parteien gewählt werden, spielen Parteien eine wesentliche Rolle bei der politischen Meinungsbildung und Wählermobilisierung. Derzeit im Landsraad vertreten sind die Vryheidsparty (VP) und die Konserwatiewe Party (KP).