Politik

Verland ist ein Freistaat mit repräsentativer Verfassung. Die Staatsgewalt geht von den Bürgern aus, die sie durch ihre gewählten Vertreter ausüben.

Staatsgebou
Das Staatsgebou in Vryburg, Sitz der Regierung (Quelle)

Die gesetzgebende Macht liegt in den Händen des Landsraad. Dieser besteht aus 69 Abgeordneten, die nach dem Mehrheitswahlverfahren auf drei Monate direkt gewählt werden. Es entfällt ein Abgeordneter auf je 100 000 Einwohner oder auf eine Restzahl von mehr als 50 000 Einwohnern. Wahlberechtigt sind alle Bürger über 18 Jahre.

Die Regierung besteht aus dem Staatspresident und dem Uitvoerende Raad (UR). Der Staatspresident wird von den stimmberechtigten Bürgern für sechs Monate direkt gewählt. Er ernennt mit Zustimmung des Landsraad den Staatssekretaris, der mit einem Innenminister vergleichbar ist und nach dem Staatspräsidenten der zweite Mann im Ausführenden Rat ist. Der Staatspresident kann weitere Mitglieder ernennen, die ebenfalls durch den Landsraad bestätigt werden müssen. Dem Ausführenden Rat gehört des Weiteren der Kommandant-Generaal [Generalkommandant] an, der von den Angehörigen der Weermag [Armee] gewählt wird.

Administrativ zerfällt der Freistaat in 32 Distrikte, die jeweils mehrere Ortschaften umfassen. Die Distrikte sind für alle lokalen Verwaltungsaufgaben zuständig und es gibt keine Verwaltungsstufe über oder unter ihnen. An der Spitze eines jeden Distriktes steht ein Landdrost, der vom Staatspräsidenten ernannt wird. Der Heemraad ist die Vertretung der Bürger des Distriktes. Der Landdroshof übt die rechtsprechende Gewalt aus.

Die Distrikte sind zudem Polizeibezirke, denen jeweils ein gewählter Skout [Schultheiß] vorsteht.

Auch wenn in Verland ausschließlich Personen und keine Parteien gewählt werden, spielen Parteien eine wesentliche Rolle bei der politischen Meinungsbildung und Wählermobilisierung. Derzeit im Landsraad vertreten sind die Vryheidsparty (VP) und die Konserwatiewe Party (KP).