Politik

Verland ist ein Freistaat mit repräsentativer Verfassung. Die Staatsgewalt geht von den Bürgern aus, die sie durch ihre gewählten Vertreter ausüben.

Staatsgebou
Staatsgebou in Vryburg, Sitz der Regierung (Quelle)

Die gesetzgebende Macht liegt in den Händen des Volksraad, dessen Mitglieder auf drei Monate direkt von den Bürgern jedes Distriktes gewählt werden. Wahlberechtigt sind die Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres. Wählbar sind die Stimmberechtigten, die das 21. Lebensjahr vollendet haben.

Die Regierung besteht aus dem Staatspresident und dem Uitvoerende Raad (UR). Der Staatspresident wird von den stimmberechtigten Bürgern für fünf Monate direkt gewählt. Er ernennt mit Zustimmung des Volksraad den Staatssekretaris, der mit einem Innenminister vergleichbar ist und nach dem Staatspräsidenten der zweite Mann im Ausführenden Rat ist. Der Staatspresident kann weitere Mitglieder ernennen, die ebenfalls durch den Volksraad bestätigt werden müssen. Dem Ausführenden Rat gehört des Weiteren der Kommandant-Generaal [Generalkommandant] an, der von den Angehörigen der Weermag [Armee] gewählt wird.

Administrativ zerfällt der Freistaat in 32 Distrikte, die jeweils mehrere Wyke umfassen. An der Spitze eines jeden Distriktes steht ein von den Bürgern gewählter Landdrost. Die Landdrostgerichte üben die rechtsprechende Gewalt aus. Als Berufungsinstanz gibt es den Hooggeregshof [Hoher Gerichtshof].

Jedes Dorf mit einer Einwohnerzahl von mehr als 500 Personen kann von der Regierung zur Stadt erklärt werden und hat als solche das Recht der Selbstverwaltung durch einen Stadsraad [Stadtrat] und einen Burgemeester [Bürgermeister].